Summ, summ, summ ... Bienchen summ herum. Dass mir bei der Recherche zum Thema Buzzing als Erstes dieses Kinderlied in den Sinn kommt, liegt nahe. Bedeutet der englische Begriff Buzzing doch wörtlich übersetzt nichts anderes als Summen. Für Blechbläser:innen indes meint das eingedeutschte Buzzen längst weitaus mehr. Für sie ist das Buzzen eine unverzichtbare Übung und ein unerlässliches Ansatztraining – mit und ohne Zubehör.
(Grande Marcia Italiana)

Julius Arnost Vilem Fučik (1872 – 1916)
Arr. M. L. Lake, Edited by Frederick Fennell, Carl Fischer Verlag New York, USA,1980
MAXTON, ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Wien, ist Kompetenzzentrum für Holzblasinstrumente mit großer Passion für Klarinetten. Die Firma sorgt vor allem durch ausgezeichnete und präzise Klarinettenmundstücke für Aufsehen. Neben einem kleinen, gut sortierten Geschäft und einem Online-Shop, einer Reparaturwerkstatt, einem Probenraum und regelmäßig stattfindenden Workshops, fokussiert sich MAXTON auf die Erforschung des Zusammenspiels von Mundstück und Blatt bei der Klarinette.
Ja, Corona nervt uns alle. Wir sind die AHA-Regeln leid, wir sind es leid, jeden Tag die aktuellen Inzidenzen nachlesen zu müssen, um zu wissen, was in unserem Landkreis geht und was nicht. Ja, wir wissen, dass es notwendig ist, um die Zahlen noch weiter zu drücken und schrittweise wieder in das „normale“ Leben zurückzukehren. Ja, wir haben teilweise fast ein Jahr nicht mehr miteinander im Verein musiziert. Wir sehen uns – wenn überhaupt – nur über Zoom oder Teams, und die meisten Instrumente haben eingetrocknete Ventile; es mangelt zunehmend an Motivation, im stillen Kämmerlein alleine zu proben. Was kann helfen? „Nicht noch ein YouTube-Vereinsvideo!“ werdet Ihr schreien. Und doch: Es hilft. Und es kann richtig gut werden.
Eine gewisse Experimentierfreude kann man dem Saxophonisten George Sax kaum absprechen – sowohl in musikalischer Hinsicht wie auch im „richtigen” Leben, beispielsweise beim „Skydiving“ mit dem Saxophon. Dabei fing der Musiker, der Wohnsitze in drei Ländern hat und in den letzten acht Jahren 25 Länder bereiste, ganz klein an. Damals ... als er sich als absoluter „No Name” in den Townships von Südafrika, in zwielichtigen „Imbissbuden”, die Seele aus dem Leib spielte.
„Orchester haben keinen eigenen Klang; den macht der Dirigent“ lautet eines der wahrscheinlich bekanntesten Zitate des unvergessenen Stardirigenten Herbert von Karajan. Deshalb ist es so wichtig, dass Dirigent:innen sich permanent um den Klang bzw. um dessen Verbesserung und Entwicklung kümmern und daran arbeiten.
Mit dem digitalen Fortschritt und den damit einhergehenden (nahezu) unendlichen Möglichkeiten geht auch das Musizieren neue Wege: Das 2010 von Matthias Krebs gegründete DigiEnsemble Berlin zeigt, wie Konzertauftritte gespielt auf Tablets funktionieren können. Hierbei verwenden die professionellen Musiker:innen ausschließlich Apps, die für jeden erhältlich sind und decken dabei die Potenziale auf, die in alltäglichen Smartphones und Tablets stecken. Doch klingt der Sound über die Musikapps wirklich musikalisch überzeugend? Was ist der Reiz am digitalen Musikmachen?
Komplette Publikation Version 1.0 vom 21.04.2021
Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen
„Marches are Music!“ heißt es in dem Buch „Teaching Music through Performing Marches“ von Carl Chevallard (Dirigent der USAF Band of the Rockies), eine Behauptung, die ich nur unterstreichen möchte.
Besonders jetzt nach der langen „Corona-Zwangspause“ ist für viele Orchester ein gelungener Neustart - sofern möglich - sehr wichtig. Natürlich wird das Einhalten der Hygienevorschriften unbedingt im Vordergrund stehen. Aber es gibt noch weitere Überlegungen, die helfen können, einen guten und erfolgreichen Neustart für Orchester zu kreieren. Für die Ensemblearbeit gelten sicherlich ähnliche Überlegungen.
Atmen sollte jeder können, gerade in der Blasmusik. Doch wie genau sollte man es tun? Dass es viele verschiedene Ideen gibt, wie man sich die Atemtechnik vorstellen kann, sorgt oft für Verwirrung. Sophie Stahl möchte in ihren Workshops und Vorträgen Klarheit schaffen und den Musizierenden die Prozesse im Körper näherbringen, damit diese ihre Atemtechnik verfeinern können.
Wir lernen anhand der Krise

Die Künstlersozialkasse bietet freiberuflichen Künstlern und Publizisten die Möglichkeit zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Im Krisenfall, das führt die Corona-Pandemie augenblicklich vor, reicht das zur Absicherung indes nicht aus. Der Bund Deutscher Blasmusikverbände regt deshalb eine Erweiterung der KSK um eine Arbeitslosenversicherung an.
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